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Bei der Klosterkirche sieht es folgendermaßen aus. Nach
dem Mongolensturm 1241 kamen die Dominikaner auch nach Siebenbürgen. Wir
haben einen Ablassbrief vom Papst Bonifacius VIII. vom 20.03.1298, wo das
Kloster und die Marienkirche (in romanischem Stil) auf der Burg als schon
bestehend erwähnt werden. D.h. dass die Bauphase vorher schon (50-er, 60-er,
70-er Jahre ???) anzusetzen ist. Nachdem das ausgehende 15. Jh. wirtschaftlich
besser gewesen sein muss, konnte auch das Kloster es sich leisten, die Kirche
zu vergrößern. Die aktuelle Klosterkirche ist allerdings eine Mischung aus
Gotik und Barock, da es 1676 einen großen Brand gab, dem fast die ganze Burg
zum Opfer gefallen war. In der Klosterkirche verbrannte alles was Holzarbeit
war, auch das Gewölbe über dem Kirchenschiff stürzte ein.
In der Reformationszeit (erste Hälfte des 16. Jh.) schlossen
sich die Siebenbürger Sachsen der lutherischen Reformation an, so auch die
Schäßburger. Die Mönche wurden vertrieben, die Klostergebäude säkularisiert
und alles mögliche dort untergebracht (lange Zeit waren es Schulen, um eine
Zeit tagte auch der Stadtrat). 1886 wurden die Klostergebäude abgetragen, so
dass wir heute nur noch die (Kloster)kirche haben. Der Name zeugt aber von der "klösterlichen" Vergangenheit. Die Bergkirche war vor der Reformation die eigentliche "Pfarrkirche". nach der Reformation
konkurrierte die Klosterkirche mit der Bergkirche um diesen Rang.Aus heutiger Sicht muss man sagen hat die Klosterkirche "gewonnen", da der
Aufstieg zur Bergkirche doch mühsam ist. Vom architektonischen Standpunkt aus
soll aber kein Vergleich "angestrengt" werden. Jede der beiden
Kirchen hat ihre besondere Schönheit.
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